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Frühere HLS-Ausgaben und HLS-Artikel

Frühere Ausgaben lassen sich in einigen Bibliotheken in Deutschland einsehen.
Fragen Sie bei Bedarf in der Ihrem Wohnsitz nahegelegenen Bibliothek, einer Stadt- oder Landesbibliothek nach.
Sollte dort noch keine HLS vorgehalten werden, sind wir gerne bereit, künftig bei Interesse der Bibliothek kostenfrei HLS-Ausgaben zuzusenden.






Aktionen zum Ärztetag und Aufruf: HLS 2011-3

Mit dieser HLS-Sommer-Ausgabe 2011-3 berichtet die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN (DGHS) e.V. über ihre Aktionen. Im Vorfeld des Deutschen Ärztetags in Kiel hatte die DGHS ihre Mitglieder mobilisiert. Schließlich stand dort u.a. die Berufsordnung der Ärzte, in denen auch deren Handlungsspielraum bei der Sterbebegleitung geregelt wird, auf der Tagesordnung. Mit Offenen Briefen, Presse-Erklärungen und einer Demonstration am Eröffnungstag hatte die DGHS für das Menschenrecht auf ein selbstbestimmtes Sterben gestritten. Da die Funktionäre dennoch mehrheitlich gegen die Gewissensfreiheit optierten, ruft die DGHS nun in der neuesten Ausgabe der HLS ihre Mitglieder und Freunde zu einer Unterschriftenaktion auf.

Rückblick auf Tagung „Die Freiheit zu sterben“ in Berlin /
Interview zu Sterbehilfe in den Niederlanden!

Die Zeitschrift enthält auch einen Rückblick auf die gemeinsame Tagung „Die Freiheit zu sterben“ von DGHS, Humanistischer Union und Heinrich-Böll-Stiftung, die im April in Berlin stattgefunden hatte. Mit dem Rechtssoziologen Professor Eberhard Blankenburg aus den Niederlanden führte die Redaktion zudem ein vertiefendes Interview zur Situation der Sterbehilfe in den Niederlanden.
Darüber hinaus enthält die Ausgabe wieder zahlreiche praktische Tipps sowie Rezensionen und Veranstaltungshinweise.

Von der neuesten Ausgabe der DGHS-Zeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ können Journalisten gerne kostenfreie Exemplare bestellen, ebenso Schulen und Bibliotheken.

Das Inhaltsverzeichnis dieser HLS-Ausgabe liegt im PDF-Format vor. Bitte hier klicken.



Inhaltsverzeichnis






Diese HLS-Ausgabe 2010-11 ist als Sonderausgabe doppelt so umfangreich wie übliche Ausgaben - und dies aus gutem Grund: Die DGHS wurde am 7. November 2010 dreißig Jahre alt, 30! Und die DGHS-Verbandszeitschrift wird Anfang 2011 ebenfalls 30 Jahre alt.

Themen und Zielsetzung der DGHS und ihrer Zeitschrift sind so vielschichtig, vielseitig, sensibel und diskussionswürdig, dass auch das Zehnfache an Seiten kaum ausgereicht hätte, diese 30 Jahre rückblickend zu würdigen.

Die 30 Jahre stehen im Zeichen eines Schlüsselbegriffs, der die gesamte DGHS-Geschichte durchzieht, des Schlüsselbegriffs der SELBSTBESTIMMUNG. Keine Bürgerrechtsbewegung und Patientenschutz-Organisation hat sich in Deutschland so viele Jahre so konsequent, zielstrebig und innovativ für die Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts von Patienten eingesetzt wie die DGHS.

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Die HLS-Ausgabe für das 3. Quartal 2010 ist kein Werbeblatt für Ornithologen und Vogelfreunde, auch wenn ein Adler auf dem Titelbild prangt. Die kräftigen Klauen und gespreizten Flügel sind Symbol staatlicher Macht und Wappen des deutschen Staates, hier im Eingangsbereich zum Bundesgerichtshof (BGH), Karlsruhe.

Damit macht diese DGHS-Verbandszeitschrift auf ein klärendes Urteil des BGH aufmerksam (vgl. auch DGHS-Presse-Informationen vom 25.6. und 18.08.2010), das erwarten lässt, dass künftig weniger Schwerkranke und Sterbende von schief orientierten Heimleitungen und aufgrund finanziell fragwürdiger Interessen mit Zwangsernährung zu einem Siechtum gezwungen werden, das diese Patienten höchstpersönlich nicht mehr mit ihrem subjektiven Würde-Empfinden in Einklang zu bringen vermögen.

Denn Verfassungs- und Menschenrechte werden leider in Deutschland nach wie vor verletzt – wie der vom BGH entschiedene Fall eindringlich zeigt.

Gleichzeitig ist diese Zeitschrift erneut ein Beleg dafür, dass Bürger rechtzeitig ihren Willen bekunden und möglichst schriftlich dokumentieren (lassen) sollten – so gut (z. B. über die DGHS) organisiert, dass er im Zweifelsfall auch schnell griffbereit und den Verantwortlichen (Ärzten, Betreuer, Klinik, Pflegeheim etc.) vermittelt werden kann. Dass es auch Negativ-Beispiele für vielleicht gut gemeinte Patientenverfügungen gibt, zeigt der Beitrag zur Christlichen Patientenverfügung (beider Kirchen) auf S. 16 und 17. Gut gemeint ist noch nicht wirksam gut. Zitate von Dr. Ernst Ankermann, der selbst Richter am BGH war, bestätigen dies.

Das Schwerpunkt-Thema dieser Zeitschrift „BGH klärt Sterbehilfe“ unterstreicht auf den Seiten 7 bis 17 den Durchbruch der Vernunft in einem heiklen und sensiblen Bereich menschlicher Existenz – im Anschluss an das Patientenverfügungsgesetz von 2009, auf das vorangegangene HLS-Ausgaben bereits ausführlich eingegangen sind. Exklusiv-Interviews mit dem vom BGH freigesprochenen Rechtsanwalt Wolfgang Putz und mit dem Vorsitzenden BGH-Richter a. D. Klaus Kutzer sind Highlights dieser HLS.

Inzwischen liegt die schriftliche Urteilsbegründung aus Karlsruhe vor; sie wird Anlass sein, in der kommenden HLS 2010-4 inhaltlich ergänzend den HLS-Lesern die Rahmenbedingungen zu erläutern, unter denen in Deutschland legal und letztlich im Interesse des Gesetzgebers sowie höchstrichterlicher Entscheidungen Sterbehilfe realisiert werden darf und: wo Sterbehilfe realisiert werden MUSS! Das Selbstbestimmungsrecht von Patienten hat Verfassungsrang und ist (in einem Fall wie vom BGH entschieden) höherrangig als das Gewissens-Empfinden von Pflege- oder Heimleitungskräften.

Dass zur Notwendigkeit einer aus humanitären und rechtlichen Gründen gebotenen Sterbehilfe nach wie vor Berührungsängste bei Ärzten und Pflegepersonal vorhanden sind, sei nicht verschwiegen. Hier bedarf es einer besseren Aus- und Fortbildung. Geboten bleibt auf vielen Ebenen eine Aufklärung zur Rechtslage und Wirklichkeit im Sterbealltag.

Diese Aufklärung zu fördern bleibt für die HLS als Organ der DGHS weiterhin Verpflichtung.

Dr. Kurt F. Schobert, Chefredakteur



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Diese HLS-Ausgabe strahlt vom Titelbild und den ersten Seiten LEBENSFREUDE aus. Auch die letzte Seite des Innenteils zu HUMOR möge der Lebensfreude dienlich sein. Wer mit Humor gelernt hat, manche Phänomene des Lebens zu betrachten, wird sogar triste Themen gelegentlich leichter schultern können.
Das Thema des Sterbens wird ein trauriges, schwieriges, sensibles und tragisches Thema bleiben. Daran ändern auch hoffnungsvolle Bilder oder Texte nichts. Das Interview mit dem Notfallmediziner Dr. Michael de Ridder in dieser HLS zeigt erneut, welche Defizite wir vor allem in Deutschland haben. Das Interview mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Carola Reimann macht deutlich, dass das Thema der Vorsorge, des Selbstbestimmungsrechts und des Sterbens längst bis in die höchsten politischen Schaltzentralen Eingang gefunden hat.
Doch Politik kann janusgesichtig sein. Dies zeigt der neue Gesetzentwurf, den der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, beim Bundesrat eingereicht hat. Er wurde mit heißer Nadel gestrickt, entbehrt sorgfältiger Abwägung und sollte im vorgelegten Zuschnitt eher für den Papierkorb geschrieben sein. Der Jurist und Rechtsanwalt Dr. Oliver Kautz analysiert seine Schwächen.
Alle Diskussionen und Reden um Sterben oder Tod bringen herzlich wenig, wenn diejenigen, die darüber reden oder schreiben, mit unterschiedlichen Verständnissen zu den verwendeten Begriffen ansetzen. Wie schon in früheren HLS-Ausgaben findet sich deshalb auch in dieser Ausgabe der Versuch, Schlüsselbegriffe verständlich zu machen. Denn Desinformationen beginnen dort, wo Begriffe nicht verstanden, verwechselt oder nicht sauber getrennt werden.
Die DGHS befindet sich im 30. Jahr ihrer Geschichte. Sehr demokratisch aufgebaut, wählen DGHS-Mitglieder Delegierte, diese treffen sich alle zwei Jahre zu einer Hauptversammlung, dort wird das Präsidium neu gewählt oder im Amt bestätigt. Präsidiumsmitglieder sind die entscheidenden Köpfe des Vereinslebens; sie stellen sich auf einer Doppelseite vor.
Es gibt weitere Highlights dieser Ausgabe. Für DGHS-Mitglieder ist im Mitgliedsbeitrag (jährlich 42 €) die HLS enthalten. Wer möchte, kann sie sich auch separat bestellen. Eine Lektüre, die nachdenklich macht; die aber auch anregen will, vorzusorgen. Damit das Leben bis zuletzt human ist. Wer gut vorgesorgt hat, lebt gelassener und besser, in der Regel auch mit mehr Lebensfreude.

Dr. Kurt F. Schobert, Chefredakteur



Die Ausgabe der DGHS-Verbandszeitschrift des ersten Quartals 2010 zeigt sich im Titelbild mit einer Orientierungsfrage, die an alle Menschen guten Willens gerichtet ist: Mögen sie helfen, dass Mitmenschen human leben und sterben können, dass vor allem nicht zusätzlich zu den ohnehin belastenden Schicksalsschlägen, die unverschuldet uns Menschen treffen, noch mutwillige "Schicksals"-Schläge kommen, die durch Kriege, Bürgerkriege, politisches oder individuelles Verschulden unnötiges Leid verbreiten.

Diesem Thema fremdverschuldeten Leids widmet sich die Rubrik IM BRENNPUNKT. Anlass sind die Tötungen von Zivilisten aufgrund ungenügendem Organisations- und Risiko-Management der Bundesrepublik Deutschland beim Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Anlass ist ein Buch, das die Gefahr eines Bürgerkrieges in Deutschland sieht - durchaus mit Weitblick.

Doch diese Zeitschrift möchte nicht mit dem Blick in ferne Länder oder vagen Sorgen um die Zukunft von aktuellen Problemen ablenken, die in Deutschland die Menschen belasten. Die Zeitschrift "Humanes Leben - Humanes Sterben" zeigt konstruktiv Möglichkeiten auf, wie jeder Bürger für sich vorsorgen kann, um Leid zu vermindern, gar zu verhindern. Ein sinnvoller Weg ist die DGHS-Mitgliedschaft und/oder Förderung der DGHS-Zielsetzung. 
 
Die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN (DGHS) wird im Jahr 2010 auf 30 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken können; wahrlich eine bemerkenswerte Anstrengung, zumal der Gesetzgeber und die Politik zwar in Segmenten des Gesundheitswesens Verbesserungen erwirkte, die von der DGHS gefordert wurden  (z. B. im Jahr 2009 das Patientenverfügungs-Gesetz), teilweise jedoch Rückschritte zu beobachten sind (mangelhafte finanzielle Regelungen im Gesundheitswesen, vgl. Interview mit dem Landarzt Dr. Thiemann), insgesamt vor allem immer noch eine unzureichende Gesetzeslage zu beklagen ist. Die DGHS fordert seit vielen Jahren eine umfassende gesetzliche Regelung von Sterbebegleitung und -hilfe, ganz im Sinne der überwältigenden Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Hierfür wäre bürgerschaftliches Engagement lobenswert, zeigt sich doch mehr und mehr eine Schere zwischen der Politik "da droben" und dem Wählerwillen "da drunten".
Solange der Vorrat reicht, können sich Interessenten an einer Mitgliedschaft diese Ausgabe der HLS kostenfrei bestellen. Die Mitgliedschaft (incl. Zeitschrift) kostet pro Monat umgerechnet lediglich 3,50 €. Wer die Kosten bedenkt, die er hätte, wenn mit Rechtsanwälten und Gericht der eigene Wille gegen Widerstand durchgesetzt werden soll (Erläuterungen zu dieser Problematik finden sich in HLS-Ausgaben wiederholt), dürfte nicht lange zögern:
Damit das Leben bis zuletzt human bleibt.
 
Diesem Ziel dient auch die Zeitschrift "Humanes Leben - Humanes Sterben".
Dr. Kurt F. Schobert HLS-Chefredakteur



Aktualisierungsdatum

Zuletzt aktualisiert: 07.10.2011

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